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    "Die Sonne verkündet durch ihr Erscheinen."

    Sir 43,2

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    Joh 1,39

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    "Des Menschen Herz plant seinen Weg."

    Spr 16,9

Chor-Galerie in Mettingen

Die Kirchenchöre im Dekanat Mettingen planen zum Comeback nach der Corona-Pause ein besonderes Projekt: eine interaktive Chor-Galerie

Der Familienchor der Mettinger Pfarrei St. Agatha ist auch mit dabei.

Kirchenmusikerin Melanie Ortmann ist immer noch ganz begeistert: Mitte Mai wurde eine Projektidee des Kirchenchores der Mettinger Pfarrei St. Agatha mit einem hohen vierstelligen Geldbetrag aus den Bundesfördermitteln „Neustart Kultur“ unterstützt. Geplant ist eine interaktive Chöre-Galerie mit interessierten Chören, die bis zum Jahreswechsel 2021/22 feierlich eröffnet werden soll. Das Projekt ist in Arbeit.

„Die Vorfreude auf ein Comeback nach der Corona-Krise ist groß“, weiß Melanie Ortmann. Doch gerade ältere Chorgruppen seien auch besorgt, ob sie überhaupt wieder „auf die Beine kommen“. „Da hilft die Aussicht auf ein besonderes Chor-Erlebnis – und das Lieblingslied ist ein genauso motivierender wie niederschwelliger Anreiz, wieder aktiv zu werden“, hofft die Kirchenmusikerin auf eine starke Beteiligung. Stellwände mit der Galerie sollen im kommenden Jahr durch die Pfarreien des Dekanats wandern und öffentliches Interesse wecken.

„Das Projekt ist trotz und mit Corona umsetzbar, weil es in einem virtuellen Chorzimmer digitale Versionen zum Üben zuhause geben wird“, sind die Organisatoren um Melanie Ortmann auf alles vorbereitet. Auch soll es die Chöre vor dem geplanten Chorfest „Singen unterm Kirchturm“, das nach heutigem Stand am 10./11. September kommenden Jahres in Mettingen stattfinden wird, in Kontakt bringen. Weitere Infos gibt es unter www.st-agatha-mettingen.de

Die an der Galerie teilnehmenden Chöre überlegen sich ihr Lieblingslied. „So finden die Mitglieder wieder zueinander“, benennt Melanie Ortmann das Ziel. Wer dabei Hilfe benötigt, kann diese bekommen: „Es nutzen gleich mehrere Chöre eine gemeinsame Infrastruktur an Beratung, PR-Expertise sowie künstlerischer und technischer Unterstützung.“ Die als Stellwand gestaltete Galerie ist ein gemeinsames multimediales Musikprodukt. Sie kann von Ort zu Ort wandern und real besucht werden. Über einen QR-Code können sich Besucher die Lieblingslieder mit ihrem Smartphone anhören. Eine digitale Version der Galerie auf der Homepage ermöglicht zudem einen „virtuellen“ Besuch. Dadurch erreicht das Projekt eine hohe Öffentlichkeitswirksamkeit für das Chorsingen der Region, ist Melanie Ortmann überzeugt.

In zwei Workshops haben die Chorverantwortlichen bereits die wichtigsten Vorgaben geklärt. Seitdem plant jeder Chor für sich seinen Galerie-Auftritt bestehend aus Lieblingslied, Fotomotiven und Texten für das Chorprofil. Für erste Bild- und Tonaufnahmen haben sich die Chöre auch schon getroffen. Ab November werden die Materialien zur interaktiven Chöre-Galerie zusammengestellt – auch im digitalen Format. Weitere Infos zu den Förderern der Chöre-Galerie gibt es hier unter https://bundesmusikverband.de/neustart/


Text: Bischöfl. Pressestelle
Foto: Uwe Lewandowski
08.10.2021

Matomo