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    "Des Menschen Herz plant seinen Weg."

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Stefan Evers neu im Kirchensteuerrat

Stefan Evers aus Altenberge ist als neues Mitglied in den Kirchensteuerrat des Bistums Münster gewählt worden.

Mit Finanzfragen kennt sich Stefan Evers aus. Sein Wissen bringt der Altenberger nicht nur beruflich als Partner in der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Clauß, Paal & Partner, Münster, für seine Mandanten ein, sondern auch in der Freizeit: Seit acht Jahren ist der 48-Jährige ehrenamtlich im Kirchenvorstand der Pfarrei St. Johannes Baptist für Finanzen, Kindergärten und die Durchführung des Haushaltes zuständig. Jetzt wählten die Kirchenvorstände aus den Pfarreien im Kreisdekanat Steinfurt ihn in den Kirchensteuerrat des Bistums Münster.

Der Kirchensteuerrat berät die Bistumsleitung in den grundlegenden Haushalts- und Finanzfragen. Seine wichtigsten Aufgaben sind die Vorbereitung und die Verabschiedung des jährlichen Haushaltsplanes für das Bistum Münster. Außerdem setzt das 20-köpfige Gremium die „Hebesätze“ für die Kirchensteuer fest, bestimmt also, wie viel Prozent zum Beispiel der Einkommensteuer als Kirchensteuer zu zahlen sind. Zudem genehmigt er die Jahresrechnung und entscheidet über Anträge auf Erlass oder Aufschub der Kirchensteuer.

Stefan Evers, der gebürtig aus Neuenkirchen kommt, ist katholisch aufgewachsen. Der Vater von vier Kindern hat sein Abitur am Bischöflichen Gymnasium Loburg gemacht, in Münster und Berlin gelebt.

Dem Altenberger ist es wichtig, dass Ehrenamtliche Verantwortung in der Kirche übernehmen. „Unsere Zeiten sind bewegt. Kirchengemeinden erfahren den zunehmenden Mangel an Hauptamtlichen und müssen vielerorts mit den Konsequenzen der Fusionen leben.“

Der Finanzexperte verfolgt seit langem die Entwicklung im Bistum Münster und weiß: „Aktuell gilt das Gebot des Sparens durch den Rückzug aus alten Strukturen wie Immobilien und Personalausstattung.“ Manche Maßnahmen seien sicherlich nachvollziehbar sinnvoll, manches aber auch betriebswirtschaftlich fraglich. Zudem beobachtet Evers eine zunehmende Bürokratie. Vorteile beispielsweise der Digitalisierung ließen sich erst nach einer Entschlackung und Standardisierung von Prozessen sowie nach einer Anpassung der Vorschriften an aktuelle Gegebenheiten erkennen.

Evers hat sich Ziele für seine Arbeit im Kirchensteuerrat gesetzt: „Ich möchte mich für mehr Transparenz gerade bezüglich der Finanzen sowie für eine Stärkung der Zentralrendanturen und der Kirchenvorstände durch den Abbau von hierarchischen Strukturen in der bischöflichen Verwaltung stark machen.“


Text: Bischöfl. Pressestelle
Foto: privat
19.01.2021

Matomo