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    "Der Herr hat uns weiten Raum verschafft."

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    "Kommt und seht!"

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    "Ihr seid das Salz der Erde."

    Mt 5,13

Beauftragung

Acht Pastoralreferentinnen und -referenten wurden von Diözesanadministrator Dr. Antonius Hamers für den Pastoralen Dienst beauftragt, darunter auch einige aus dem Kreisdekanat Steinfurt.

Nach der Beauftragung trafen sich (von links) Christian Walbröhl, Florian Bundesmann, Charlotte Wiemeler, Mirjam Hamacher, Rabea Kuhlmann, Diözesanadministrator Dr. Antonius Hamers, Ina Terwiel, Sarah Behne und Christiane Dettmer im Kapitelsaal des St.-Paulus-Doms zum Foto.

Mit ihren jeweils eigenen Hoffnungen, Erwartungen und Wünschen haben sich acht Pastoralreferentinnen und -referenten auf ihre mehrjährige Ausbildung eingelassen: in der Schulausbildung, im pastoralpsychologischen Basiskurs, in der pastoralen Ausbildung am Institut für Diakonat und pastorale Dienste (IDP) des Bistums Münster sowie in ihren Einsatzgemeinden. Am Sonntag, 28. September, wurden sie in einem feierlichen Gottesdienst im St.-Paulus-Dom von Diözesanadministrator Dr. Antonius Hamers offiziell für ihren pastoralen Dienst beauftragt.

Zahlreiche Familienangehörige, Freundinnen und Freunde sowie Mentorinnen und Mentoren waren in den Dom gekommen, um diesen besonderen Moment mitzuerleben.

In seiner Begrüßung nahm Christian Walbröhl im Namen der Beauftragten Bezug auf den Liedtitel „Seite an Seite“ von Christina Stürmer, den sie über den Gottesdienst gestellt hatten: „Seite an Seite sind wir einen in Teilen unbekannten, spannenden und prägenden Weg gegangen, um uns auf die zukünftigen Aufgaben vorzubereiten – auch auf Herausforderungen in einer sich verändernden Kirche, die wir heute nur erahnen können“, sagte er und dankte allen, die in den vergangenen Jahren „Seite an Seite“ mit ihnen unterwegs waren.

In seiner Predigt rief Hamers die neuen Seelsorgerinnen und Seelsorger dazu auf, Brücken zu bauen zwischen Menschen, Meinungen und kirchlichen Ufern. „Lassen Sie niemanden links oder rechts liegen. Seien Sie Menschen, die Spaltungen überwinden“, ermutigte er sie und betonte die Bedeutung aktiver Verständigung. Es gehe um lebendige Verbindungen, getragen von Menschen, die vermitteln. Der Titel Pontifex Maximus – der „größte Brückenbauer“ – sei nicht nur dem Papst vorbehalten, sondern gelte allen, die in der Kirche Dienst tun. Mit einem Zitat des brasilianischen Bischofs Dom Hélder Câmara unterstrich Hamers die Kraft des persönlichen Zeugnisses: „Vergiss nicht, dass dein Leben das einzige Evangelium ist, das viele Menschen lesen werden.“

Der Dienst in der Kirche könne nur in tiefer Verbindung mit Christus gelingen – durch die Auslegung der Schrift und die Feier der Eucharistie. Verkündigung und Eucharistie seien die beiden Säulen, auf denen der seelsorgliche Auftrag ruhe. „Seien Sie aufmerksam für die Begegnung mit Christus in Ihrem eigenen Leben und im Leben anderer Menschen“, wandte sich Hamers an die Seelsorgerinnen und Seelsorger. Mit dem Bild vom „brennenden Herzen“ der Emmaus-Jünger wünschte er ihnen, selbst von Christus ergriffen zu sein und andere daran zu erinnern, was es heißt, für Gott zu brennen.

Zur Beauftragung stellte Maria Bubenitschek, Leiterin des IDP, die sechs Frauen und zwei Männer vor. Nach dem gemeinsamen Glaubensbekenntnis segnete Hamers sie zunächst gemeinsam und beauftragte sie anschließend einzeln für ihren Dienst. Begleitet vom Applaus der Gottesdienstgemeinde kehrten die neuen Seelsorgerinnen und Seelsorger auf ihre Plätze zurück, wo sie die ersten Glückwünsche entgegennehmen konnten.

Musikalisch gestalteten ein Projektchor aus der Pfarrei St. Nikolaus in Wesel unter der Leitung von Regionalkantorin Annegret Walbröhl und Domorganist Thomas Schmitz den Gottesdienst.

Es wurden unter anderem beauftragt: Florian Bundesmann aus St. Martinus Greven, eingesetzt in der Seelsorge am Universitätsklinikum Münster, Christiane Dettmer, tätig als Pastoralreferentin in St. Dionysius Recke, St. Agatha Mettingen und St. Margaretha Westerkappeln, Rabea Kuhlmann, die ihre Ausbildung als Pastoralassistentin in St. Antonius von Padua Rheine absolvierte und künftig in St. Peter Recklinghausen wirkt, sowie Charlotte Wiemeler aus St. Martinus Greven, die ihre Ausbildungszeit in St. Nikomedes Steinfurt absolvierte und dort auch weiterhin tätig sein wird.


Text/Foto: Bischöfl. Pressestelle
29.09.2025