An jedem Adventssonntag ein Video online

Ein bisschen war die Idee aus der Not des ersten Corona-Lockdowns geboren. Nie hatten die Frauen der Egli-Gruppe von St. Agatha in Mettingen im Frühjahr mit einem solchen Erfolg ihrer recht spontanen Aktion gerechnet. Doch die kurzen Videos über die österliche Botschaft haben weit über die Grenzen der katholischen Pfarrei – bis nach Süddeutschland – so viel Lob bekommen, dass die Frauen jetzt passend zum ersten Advent die biblischen Erzählungen zu Weihnachten aufgenommen haben. Abgerufen werden können sie über die Homepage der Pfarrei unter www.st-agatha-mettingen.de.

Insgesamt sechs Filme gibt es in den Wochen vor dem Fest, berichtet Marita Bruns, Sprecherin der Egli-Gruppe. Weil die Frauen sonst traditionell nur zu Ostern ihre Erzählfiguren in der Pfarrkirche aufstellen, mussten sie, was die weihnachtlichen Erzählungen angeht, ganz vorne anfangen: „Wir haben uns zusammengesetzt und ein Konzept entwickelt“, erinnert sich Marita Bruns an das erste Treffen – rechtzeitig vor dem zweiten Lockdown. Welche Bibelstellen sollen genommen werden? Wie setzt man diese filmisch um? Welche Liedrechte sind notwendig? Viele Fragen, die es für die Frauen im Vorfeld zu klären gab.

Zwischen drei und fünf Minuten sind die Beiträge lang. Melanie Ortmann hat sich um den Dreh gekümmert und das Material zugeschnitten. Alle Szenen wurden mit viel Liebe zum Detail aufgebaut und fotografiert. Kinder aus der Mettinger Pfarrei haben die Texte gesprochen. Ihre Stimmen wurden professionell in einem mobilen Tonstudio aufgenommen und mit Liedern und Musik untermalt.

An jedem Adventssonntag und an Heiligabend wird ein Kurzfilm auf der Homepage von St. Agatha veröffentlicht. „Viele Menschen können so zumindest virtuell den Weg zur frohen Botschaft von der Menschwerdung Gottes miterleben“, betont Marita Bruns. Der letzte Film wird am 6. Januar online gestellt. Dann besuchen die Drei Könige das neugeborene Kind in der Krippe.

Das Team der Egli-Gruppe möchte mit diesem Angebot ein Zeichen der Hoffnung setzen – gerne auch wieder, wie zu Ostern, über Mettingen hinaus, erklärt Marita Bruns: „Wir wollen auch in dieser Zeit Zuversicht vermitteln. Und womit geht dies besser als mit der mutmachenden Botschaft von Weihnachten: Jesus ist in die Welt gekommen, der Retter ist uns geboren.“


Text: Bischöfl. Pressestelle
18.11.2020

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