Kita-Pastoralplan in St. Antonius Rheine

Sie sind Orte, an denen das Leben gefeiert, von Gott erzählt, einander geholfen und auch gebetet wird. „Unsere Kindertagesstätten gehören zu uns, aber sie sind auch eine Gemeinde für sich, eine Personalgemeinde“, sagt Pfarrer Meinolf Winzeler von der Rheiner Pfarrei St. Antonius. Deshalb gibt es seit einiger Zeit einen eigenen Lokalen Pastoralplan für die zehn Einrichtungen im Pfarrbezirk. Um diesen im Blick zu haben, setzt sich eine Steuerungsgruppe aus Kita-Leitungen, Pastoralreferenten und dem Pfarrer regelmäßig zusammen, legt Qualitätsstandards fest und schafft dadurch Verbindlichkeiten.

Ausgangspunkt und Ansporn für den Kita-Pastoralplan war das bistumsweite Projekt „Kita – Lebensort des Glaubens“, an dem die Pfarrei St. Antonius teilgenommen hat. Jede Einrichtung sollte ihre Individualität behalten dürfen – und trotzdem sollte es Gemeinsames geben. Im Kita-Pastoralplan ist letzteres festgelegt. Themen und Aktionen zu religiösen Festen wie beispielsweise Ostern, Weihnachten und Erntedank werden abgesprochen, Materialien en bloc eingekauft. Die Einrichtungen stehen dabei in engem Austausch.

Zudem hat jede Kita eine Ansprechpartnerin oder einen Ansprechpartner im Pastoralteam der Pfarrei. Karin Reckers, Leiterin des Familienzentrums St. Ludgerus im Schotthock und Mitglied in der Steuerungsgruppe, ist außerdem Vertreterin und Kontaktperson im Pfarreirat.

Neben den Standards steht im Kita-Pastoralplan geschrieben, dass die Teams Anspruch auf „Atempausen“ haben. „Diese Oasentage sind Gelegenheit für die Erzieherinnen und Erzieher aufzutanken“, erklärt Susanne Stockel, Leiterin des Familienzentrums St. Antonius.

Wichtig ist den Verantwortlichen, dass niemandem etwas übergestülpt wird. Vielmehr wollen sie die Teams in den Kitas unterstützen, ihr Interesse an religiösen Themen wecken und ihnen Lust am Arbeiten mit christlichen Inhalten machen. Und das Konzept geht auf, wie sich zeigt: „Die 120 pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren Einrichtungen sind motiviert, sich fortzubilden“, sagt Verbundleiterin Andrea Bischoff. Immer öfter kämen Ideen und Anfragen aus den Reihen der Teams. Der Wunsch nach einem religiösem Basiswissen und mehr sei groß.

Um die Rahmenbedingungen zu überprüfen, treffen sich die Mitglieder der Steuerungsgruppe mehrmals im Jahr. Ein religionspädagogischer Arbeitskreis aus Vertretern der Teams kümmert sich zudem um die Inhalte der Themenreihen und erstellt dafür Entwürfe.


Text/Foto: Bischöfl. Pressestelle
28.03.2019

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